Roboterfußball

Ist das nun Spaß, Sport oder echte Wissenschaft? Die Meinungen gehen da weit auseinander. Aber auf jeden Fall ist Roboterfußball ein ganz spezieller Bereich der Robotik. Und Robotik ist auf jeden Fall Wissenschaft. Roboterfußball ist aber noch viel mehr. Es ist die Kombination aus vielen verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen, die beim Roboterfußball im Zusammenspiel erforscht werden. Bis zum Jahre 2050 soll eine Robotermannschaft zum Beispiel gegen eine menschliche Mannschaft bestehen können. Schon jetzt gibt es einen Roboter der im Elfmeterschießen so gut wie unüberwindlich ist. Die Entwickler von Torwart Roboter Goalias ist jedenfalls davon überzeugt, das er der beste ist. Die Idee des Roboterfußballs ist nicht so neu. Zuerst sollte eigentlich nur getestet werden, wie weit sich künstliche Intelligenz entwickeln lässt. Dazu wurde zuerst ein Schachcomputer entwickelt. Aber schnell war klar, dass es einer anderen Herausforderung bedurfte, um zu sehen was mit Computertechnik machbar ist. So wurde die Idee des Fußball spielenden Roboters entwickelt. Die Anforderungen an Roboterfußball sind bedeutend höher. Hier geht es nicht nur darum, dem Roboter intelligenzmäßig etwas abzuverlangen, sondern auch die Koordination muss stimmen. Und was ganz wichtig ist, Roboterfußball ist ein Mannschaftssport. Hier reicht es nicht, wenn ein Roboter gut funktioniert, sondern alle „Spieler“ müssen aufeinander reagieren. Seit 1995 sind die Forscher jetzt dabei die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz im Rahmen des Roboterfußballs auszuloten. Im Rahmen der Robotik sollen jetzt autonome Roboter gegeneinander antreten. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass die Roboter sich in einem echten Umfeld bewegen. Die Entwicklung auf diesem Gebiet ist noch lange nicht abgeschlossen. Irgendwann werden ganz sicher Roboter gegen Menschen spielen.

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